Schnelles und umfassendes Fallverstehen, um Jugendhilfe-Maßnahmen zielgenauer durchzuführen und zu planen

Mit psychometrischer Diagnostik als öffentliche Träger in der Jugendhilfe Zeit und Expertise gewinnen

Als Mitarbeiter in der Jugendhilfe möchten Sie Ihren Klienten bestmöglich helfen. Sie wollen sie möglichst schnell in einem Setting unterbringen, das geeignet und notwendig ist.

Je besser die jungen Menschen Ihnen ihre Erfahrungen, Gefühle, Emotionen, Ängste oder Wünsche mitteilen, desto zielgenauer können Sie die Jugendhilfe-Maßnahme durchführen bzw. planen.

Doch um das Beziehungs- und Bindungserleben der jungen Menschen besser zu verstehen, ist viel Zeit erforderlich, die oft fehlt.

Ausprägung von Eigenschaften besser erkennen, schnelles Fallverstehen, Zeit gewinnen

Psychometrische Erhebungsverfahren können Sie an dieser Stelle entlasten und unterstützen.

Sie verknüpfen (sozial-)pädagogische und therapeutische Fragestellungen. Damit helfen Sie dem jungen Menschen dabei, Erfahrungen, Gefühle, Emotionen, Ängste oder Wünsche besser mitzuteilen.

Durch das qualitativ hohe Expertenwissen gewinnen Sie wertvolle Zeit, die Ihre Klienten nicht in ungeeigneten Settings aufbringen müssen.

Valide Antworten auf spezifische, sozialpädagogische oder psychologische Fragestellungen

Dieses Angebot eignet sich für ambulante und stationäre Hilfen der öffentlichen Jugendhilfe.

Unsere Diagnostikschwerpunkte liegen u. a. in

  • Feststellung der intellektuellen Lern- und Leistungsmöglichkeit
  • Feststellung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Hypothesenbildung bei krisenhaften Verläufen
  • Ressourcendiagnostik
  • Diagnostik der Familienidentifikation
  • Durchführung eines Belastungsscreenings (Kinder, Jugendliche und Eltern)
  • Exploration von Traumatisierungserleben
  • Screeningverfahren zur Einschätzung von elterlicher Fürsorge, Belastungs- und Beziehungseinschätzung von Kindern und Eltern

Hierfür greifen wir auf wissenschaftliche Verfahren zurück, die fallspezifisch und zielgerichtet explorieren.

Wir verfügen über eine moderne und aktuelle Testothek zur psychologischen Diagnostik von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Multimodales Vorgehen für tragfähige und valide Erkenntnisse für tiefgreifendes Fallverstehen

Unser Vorgehen in der Jugendhilfe-Diagnostik ist multimodal, damit wir belastbare und gültige Ergebnisse erreichen – und Sie beim Fallverstehen zielgerichtet unterstützt werden.

Hierzu verwenden wir sowohl standardisierte Testverfahren als auch projektive oder (teil-) strukturierte Instrumente.

Die Datenerhebung kann, muss jedoch nicht zwingend, im Dreiklang dieser Verfahren stattfinden:

  • Beobachtungsverfahren
  • Befragungsverfahren
  • gestalterische/bildhaft-metaphorische Verfahren

Wir betrachten die Probanden damit auf insgesamt drei Ebenen:

  • Individuelle Ebene (Sichtweise und Position des Einzelnen)
  • Subsysteme (Dyaden (K-M, K-V), Triaden (K-M-V) (Betrachtung familiärer Beziehungen oder bestimmter Charakteristika)
  • Familiensystem (Beziehungsgefüge aller Beteiligten)

Wie die Jugendhilfe-Diagnostik Sie beim Fallverstehen und in Ihrer gesamten Arbeit unterstützt

Sicher – vorab eine umfangreiche Diagnostik durchzuführen, erscheint zunächst, als würden Sie Zeit verlieren.

Doch durch die Ergebnisse der Diagnostik gewinnen Sie und Ihre Klienten wertvolle Zeit, denn Sie können zielgerichtet passgenaue und wirkungsvolle Hilfen einleiten.

Zeitersparnis für alle Beteiligten

Sie gestalten Fallbesprechungen sehr viel ökonomischer, da die Informationen gut aufbereitet werden können.

Psychometrische Screeningverfahren können in Berichte an Zuweiser, nachfolgende Institutionen oder Kooperationspartner integriert werden.

Dank stets gleich gegliederten Beschreibungen und Testverfahren kommunizieren Sie leichter mit Einrichtungen und Kooperationspartnern. Dieses strukturierte Vorgehen spart viel Zeit in der täglichen Arbeit.

Leichterer Zugang zu Klienten dank partizipativem Ansatz

Die Ergebnisse der Diagnostik führen zu einer besseren Gesprächsdynamik mit dem jungen Menschen und helfen, ein gemeinsames Verständnis zu erarbeiten.

Sie erlauben es Ihnen, bei Bedarf noch einmal gezielter nachzufragen, um z. B. die Erkenntnisse durch das Kind bzw. den Jugendlichen einordnen zu lassen.

Blinde Flecken entdecken und
Sicherheit gewinnen

Vorliegende Berichte können Sie durch die Diagnostik prüfen und blinde Flecken von Depressionen, Ängsten, Unruhe oder emotionalen Ausbrüchen auflösen.

Sie …

  • … erfassen Ressourcen und
  • … entdecken internalisierende Probleme (depressives oder ängstliches Verhalten) im Selbstbild der Kinder und Jugendlichen sowie

externalisierende Verhaltensprobleme (Aggression, aufbrausendes Verhalten) im Fremdurteil.

Schneller passgenaue Settings finden

In den meisten Fällen lassen sich durch die Diagnostik erhebliche Kosten sparen, wenn z. B. …

  • … deutlich wird, dass bereits eine niedrigschwelligere Hilfe das passende Setting sein könnte und sich damit eine ursprüngliche Hypothese nicht bewahrheitet.
  • … klar definiert wurde, was das notwendige Helfersystem leisten muss, und dann gezielt nach Kooperationen und Projekten gesucht werden kann.
  • … „Trial and Error“ vermieden wird und damit Zeit gewonnen wird.
  • … Eltern mit passender Unterstützung weiterhin ihre Kinder zu Hause betreuen können.

(Beziehungs-)Abbrüche vermeiden

Wenn Helfer ihr Bestes geben – doch durch ihre Rahmenbedingungen nicht so gut helfen können wie andere Experten –, machen Klienten Beziehungserfahrungen, die abgebrochen werden müssen.

Mit der Diagnostik finden Sie bereits vorab heraus, in welcher Struktur sich der Klient wahrscheinlich am besten entwickeln kann. Dabei werden keine tragfähigen Beziehungen aufgebaut, sondern lediglich Arbeitsbeziehungen.

Sie muten Ihrem Klienten damit keine unnötigen weiteren Abbrüche in Einrichtungen zu und ersparen ihm Maßnahmen, in denen neue Belastungen hinzukommen.

Höhere Erfolgsaussichten für Maßnahmen

Durch den partizipativen Ansatz spüren Klienten, dass sie ernst genommen werden, und fühlen sich später nicht, als würde ihnen die Hilfe „übergestülpt“.

Die Klienten lassen sich auf Hilfen, die sie verstehen und nachvollziehen können, noch besser ein und gelangen effizienter an ihr Ziel und halten es.

Eine erfolgreiche Unterbringung ohne frühzeitigen Abbruch wird wahrscheinlicher.  

Der regelmäßige und konsequente Einsatz dieser Testverfahren ermöglicht Ihnen eine hochwertige Verlaufskontrolle von Maßnahmen.

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Fallverstehen schnell und umfassend:
Ablauf der Jugendhilfe-Diagnostik

Da je nach Fragestellung unterschiedliche Instrumente eingesetzt werden, gestaltet sich jede Diagnostik anders.

Den individuellen Untersuchungsplan erarbeiten wir auf Basis Ihrer Anforderungen und stimmen diesen gemeinsam mit Ihnen ab.

Sind Sie am Einsatz unserer Diagnostik interessiert, dann schicken Sie uns eine kurze Anfrage über unser Kontaktformular, per E-Mail oder Fax.

Machen Sie bitte Angaben zu folgenden Punkten:

  • Kurzinformationen zur Ausgangslage
  • Ihre Fragestellungen
  • Informationen zu Ihnen

Gerne können Sie Ihre Angaben telefonisch übermitteln. Vereinbaren Sie dazu einen kurzen Telefontermin über unseren Onlinekalender.

Wir können so einschätzen, ob die Diagnostik grundsätzlich für Ihren Fall geeignet ist. Ist dies der Fall, vereinbaren wir ein unverbindliches Erstgespräch.

In diesem Gespräch können Sie sich ein umfassendes Bild von der Diagnostik machen.

Wir besprechen Ihre Ausgangslage sowie Fragestellungen und Wünsche. Kann die Diagnostik Sie zielführend unterstützen, machen wir Ihnen erste Vorschläge für ein mögliches Vorgehen.

Dieses Gespräch kann per Videokonferenz oder Telefon stattfinden.

Auf Basis des Erstgesprächs erstellen wir Ihnen ein Angebot. Sobald Sie die Kostenübernahme geklärt haben, reservieren wir die Kapazitäten für die Diagnostik.

Da jeder junge Mensch individuell ist, gibt es kein vorgefertigtes Schema für die Diagnostik. Das Vorgehen erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen auf Basis des Erstgesprächs und erstellen einen individuellen Untersuchungsplan.

Wir übermitteln Ihnen den fertigen Untersuchungsplan. Da unsere Methodik dynamisch ist, sind Anpassungen im Vorgehen immer möglich.

Dank der umfangreichen Testothek können wir Ihnen während der laufenden Diagnostik anhand Ihrer Fragestellungen passende Instrumente bereitstellen. 

In unserer Arbeit nutzen wir ausschließlich Originalfragebögen von renommierten Testverlagen.

Mögliche Vorgehensweisen für die Erhebungen sind:

  • Vor-Ort-Gespräche
  • Videokonferenzen

Ist die Exploration abgeschlossen, werten wir die ausgefüllten Fragebögen aus.

Nachdem wir die Daten aus der Erhebung ausgewertet haben, verfassen wir einen ausführlichen Bericht. Dieser enthält die genutzten Instrumente, die erhobenen Rohdaten und die Ergebnisse bzw. Testinterpretationen. Zudem erhalten Sie Empfehlungen,

  • welche Maßnahmen geeignet sein können,
  • welche Bereiche beim Kind entwickelt werden könnten und
  • in welcher Form die Eltern unterstützt werden können.

Sollten sich daraus Fragen ergeben, klären wir diese in einer Nachbesprechung.

Grenzen der Diagnostik

Mit unseren diagnostischen Instrumenten vermitteln wir eine Einschätzung zu derzeitigen Situationen (Ist-Zustände), um Ihr Fallverstehen zu unterstützen.

Die Instrumente erheben keinen Anspruch, sichere Vorhersagen/Prognosen für die Zukunft oder Eintrittswahrscheinlichkeiten zu liefern.

Sie erhalten jedoch ein aussagekräftiges Ergebnis (unter Berücksichtigung statistischer Berechnungen zur Signifikanz/Irrtumswahrscheinlichkeit), das sich anhand verschiedener Kriterien für die pädagogische Arbeit nutzen lässt (z. B. Ressourcen, Kompetenzen, Risiko- und Schutzfaktoren, Belastungserleben der Eltern).

Sie möchten herausfinden, ob die Jugendhilfe-Diagnostik Sie beim Fallverstehen unterstützen kann?

Wenn Sie Interesse an der Diagnostik haben, besprechen wir in einem unverbindlichen Erstgespräch Ihre Ausgangslage und den möglichen Einsatz.